
Weibliche Genitalverstümmelung bzw.
-beschneidung
In einer gemeinsamen Stellungnahme von WHO, UNICEF und UNFPA (1997) werden alle Verfahren, die eine teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien oder eine andere Verletzung der weiblichen Genitalien beinhalten, sei es zu kulturellen oder anderen nicht therapeutischen Zwecken, als weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutulation, FGM) definiert. Alternativ wird der Begriff "weibliche Beschneidung" (Female Genital Cutting, FGC) verwendet.
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Der Eingriff kann zum Tod oder zu lebenslangen psychischen und physischen gesundheitlichen Problemen führen.
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Betroffenen Frauen biete ich kostenlose psychotherapeuthische oder frauenheilkundliche Sitzungen an.
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Melde dich gerne.
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Dorin Strenge nutzt folgende Worte, um die Traumatisierung durch weibliche Genitalverstümmelung:
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Bei der Traumatisierung der von FGM[/C] betroffenen Migrantinnen handelt es sich um eine spezifische, die ihrer Art nach mit anderen nicht vergleichbar ist: FGM[/C] ist eine frauenspezifische Gewalterfahrung, die zu einem Verlust von Körperteilen, also zu einer bleibenden Schädigung führt und von Bindungspersonen ausgeübt oder initiiert wird, aber vor dem kulturellen Hintergrund einen “Sinn” ergibt. Migration und die mit ihr einhergehenden Bewusstwerdungsprozesse stellen eine besondere Herausforderung für betroffene Frauen dar.
(Aus: "Traumatisierung durch weibliche Genitalverstümmelung, Dorin Strenge, 2013)

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