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Verzierte astronomische Uhr

"Die Sterne zwingen nicht, sie machen geneigt."

(astra inclinant non necessitant)

Die medizinische Anwendung der Lehren der Astrologie beruht auf der Beobachtung der Stellung des Tierkreises und der darin befindlichen Wandelsterne (Sonne, Mond, Planeten) zur Geburtszeit. Diese Beobachtungen werden traditionell herangezogen, um Hinweise auf die Konstitution, mögliche gesundheitliche Themen und passende therapeutische Ansätze zu gewinnen (Analogie von Planet, Krankheit und Heilmittel).

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Über viele Jahrhunderte waren astrologische und medizinische Betrachtungen eng miteinander verbunden. Medizinische Astrologie wurde zeitweise auch an europäischen Universitäten gelehrt. Mit dem Aufkommen der empirischen Wissenschaft verlor sie ihren Platz in der akademischen Medizin.

Paracelsus (1493/94–1541) war eine schweizer Arzt und Astromediziner. Er verband medizinische, naturphilosophische und astrologische Vorstellungen und gilt als eine wichtige historische Figur der europäischen Astromedizin. Er nannte die Astrologie "die Mutter aller Künste".

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„Der Grund dafür, dass sich das Muster der Sterne im Muster deines Lebens wiederholt, liegt darin, dass es von vornherein nur ein einziges Muster gibt.“
~ Terence McKenna 

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Die Lehre der Astromedizin geht davon aus, dass jeder der sieben bzw. zehn Planeten (in der Astrologie bezeichnet „Planet“ sowohl die Wandelsterne als auch Sonne und Mond) bestimmten Körperprozessen und Organsystemen zugeordnet ist. Auch jedes der 12 Tierkreiszeichen wird traditionell einem Körperabschnitt und/oder Organsystem zugeordnet (z. B. der Planet Saturn den Knochen, das Tierkreiszeichen Waage den Nieren).

In der astromedizinischen Lehre können Übermaß oder Mangel einer planetaren Qualität mit bestimmten gesundheitlichen Themen in Verbindung gebracht werden. Im Geburtshoroskop werden konstitutionelle Themen betrachtet sowie solche, die sich aus aktuellen Transiten (aktuellen Bewegungen der Planeten am Himmel in Relation zum Geburtshoroskop) ergeben.

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Es ist zu merken, dass jeder Stern auf der Erde sein Kraut hat, welches die Art seines Sternes vollbringt und den Schaden abwendet. [...] Jeder der ein Pilosoph sein will, beachte diese Übereinstimmung gut. Denn die Sterne lehren die Krankheit erkennen, die Kräuter lehren sie heilen. Es sind hier zwei Wege und auf beide soll der Arzt sein Auge gestellt haben. Wenn er die Sterne kennt, dann denke er an den Beginn der Krankheiten. Wenn er die Kräuter erkennt, überlege er, was er gebrauchen soll. Wenn man die obere Influenz vergisst und die untere Wirkung nicht weiß, ist mehr als blind gehandelt.

Paracelsus

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Bei der Auswahl naturheilkundlicher Mittel wird die traditionelle Korrespondenz zwischen Planet(en) und Pflanze(n) einbezogen. Jedem Planeten sind in der Astromedizin bestimmte Pflanzen zugeordnet.

 

So ist beispielsweise der Sonne das Johanniskraut unterstellt. Die Sonne steht (vereinfacht) für

Ich-Kraft, Lebenskraft und Selbstwirksamkeit. Früher stellte man sich vor, dass Johanniskraut die Kraft des Sonnenlichts aufnehmen und speichern könne. Als Ausdruck dieser Sonnenkraft galt der rote Farbstoff Hypericin, der beim Zerreiben der Blüten und Knospen sichtbar wird.

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In der traditionellen Astromedizin werden Beschwerden, die mit einer geschwächten oder aus dem Gleichgewicht geratenen Sonnenqualität in Verbindung gebracht werden, mit der Sonne zugeordneten Pflanzen in Verbindung gebracht. Johanniskraut ist eine dieser traditionell der Sonne zugeordneten Pflanzen.​

Häufig gestellte Fragen

Naturheilpraxis

Sophia Rosa

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